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Foto: Jens Ochmann 

Demo für Barrierefreiheit am 24.06.2021

Demo für Barrierefreiheit in Bargteheide 

 

Menschen mit und ohne Behinderung leiden unter Barrieren im Alltag. Von der Politik werden sie nicht ausreichend gesehen. Das will Nils Bollenbach in Kooperation mit der Rolli Selbsthilfegruppe aus Bargteheide ändern. Zusammen mit Doris Hahn, ehemalige Stadtvertreterin, organisiert er am 24. Juni, 16 Uhr, Treffpunkt vor dem Bargteheider Rathaus, eine Demo für Barrierefreiheit in der Stadt. Der 20-Jährige hat selbst Großeltern, die im Rollstuhl sitzen und kennt die Probleme.

 

Besonders der nicht barrierefreie Bahnhof steht in der Kritik.Den Bargteheider Andreas Reigbert beschäftigt dieses Thema bereits seit Jahren. Bei der Demo soll es aber um alle Themen rund um die Barrierefreiheit gehen. Doris Hahn kritisiert: „Die meisten Menschen können nicht mal zu unserer Demo kommen und auf ihre Probleme aufmerksam machen, weil sie vom Kreis zu wenig Fahrten finanziert bekommen. Wir sind gefangen und kommen nicht weg.“ 

 

Auch Blinde, Hörgeschädigte und Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen sollen zur Demo kommen, wünschen sich die Initiatoren. „Das Thema ist ein Fass ohne Boden und wir müssen endlich anfangen die Löcher zu stopfen.“ Bollenbach weiß, wovon er spricht. Durch seinen Autismus stand er vor allem in der Schulzeit vor großen Herausforderungen und Barrieren. 

 

Zur Demo sind ausdrücklich auch Nicht-Behinderte eingeladen. Denn Menschen, die altersbedingt auf eine Gehhilfe angewiesen sind oder Familien mit Kinderwagen müssen immer noch viel zu viele Hürden in ihrem Alltag überwinden. „Das nehmen Nichtbetroffene kaum wahr, für sie ist der jetzige Zustand normal. Da muss die Politik besser zuhören. Dieser Aufgabe möchte ich gerecht werden“, so Bollenbach. Er will all diese Themen ab September in den Bundestag nach Berlin mitnehmen. „Menschen mit Behinderung machen mit rund 9,5 Prozent einen großen Teil unserer Gesellschaft aus. In Deutschland leben mehr Menschen mit Behinderung als im gesamten Schleswig-Holstein.“

 

Die Demo startet um 16 Uhr vor dem Rathaus und soll zum Bahnhof führen. Wegen Corona sind alle Teilnehmenden aufgefordert, eine medizinische Mund-Nasenbedeckung zu tragen und Abstand zu halten. 

 

IDAHOBIT-Demonstration vor dem Großhansdorfer Rathaus

Normal ist Vielfalt, die Welt ist bunt. Leben und leben lassen – das war die Botschaft von rund 30 Demonstrant*innen, die mit Regenbogenfahnen vor das Großhansdorfer Rathaus gekommen waren. Anlass war der IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo- Bi- Inter- und Transphobie am 17. Mai) und die Tatsache, dass vor kurzem im Großhansdorfer Hauptausschuss das Hissen der Regenbogenfahne zum Zeichen der Toleranz an diesem Gedenktag abgelehnt worden war. Beantragt hatte dies die Grüne Fraktion, die nun gemeinsam mit GAYhin, dem queeren Netzwerk Stormarn, und der Grünen Jugend zur Demonstration aufgerufen hatte.

Wie gut sind Förderschulen bei der Inklusion?

Zur Video-Diskussion über die „Zukunft der Förderschule“ laden die Stormarner Grünen ein am 20. Mai, 19:30 Uhr, über Zoom. Dann diskutiert Nils Bollenbach mit Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik und Bürgerangelegenheiten der Grünen-Bundestagsfraktion, mit Eva Maria Thoms vom Verein „mittendrin“ aus Köln sowie mit der Grünen Landtagsabgeordneten und bildungspolitischen Sprecherin Ines Strehlau.

Bei dieser Veranstaltung wird auch eine Schriftdolmetscherin angeboten. Der Bedarf muss bitte bis zum 13. Mai bei Nils Bollenbach angemeldet werden. (nils.bollenbach{at}gruene-stormarn.de)

Die Kontroverse um die Förderschule ist nicht neu. Die Frage bleibt, wer profitiert von ihr, wer wird in seiner Entwicklung ausgebremst? Nils Bollenbach, Grüner Politiker aus Bargteheide, hat seine negativen Erfahrungen in einem Interview mit der Wochenzeitung  „ZEIT“ beschrieben und damit eine lebhafte Debatte entfacht: „Wäre ich auf eine Förderschule gekommen, wäre ich heute mit Sicherheit nicht in der Politik tätig. Ich bin ein Mensch, der gerade bei Unterforderung total abschaltet. Ich wachse an meinen Aufgaben und brauche die Herausforderung, um besser zu werden. Und die hätte mir eine Förderschule mit Sicherheit nicht bieten können. Wahrscheinlich wäre ich heute tatsächlich in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Deswegen setze ich mich stark für die schnelle Abschaffung der Förderschulen ein. Ich sehe es an meiner Situation, aber auch an der anderer Menschen mit Behinderung: Man wird zu schnell abgestempelt.“ 

 

Zugangsdaten:
https://us02web.zoom.us/j/82401588175?pwd=ejg2TjRhekpBVjdCcXhmdmtENU01dz09


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Kandidat zur Bundestagswahl 2021 

Listenplatz 14 (Grüne Schleswig-Holstein) 

Am 27.03.2021 wurde ich von den Grünen Schleswig-Holstein auf Platz 14. der Landesliste zur Bundestagswahl aufgestellt. Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich nun intensiv für die Themen Inklusion, Vielfalt und (Klima-)Gerechtigkeit zu kämpfen. Mit mir wird’s Bunt!

Interview zu meiner Kandidatur 

Christian Judith Sprecher der LAG Inklusion von Bündnis 90/Die Grünen SH

Bewerbung auf Listenplatz 6

Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein zur Bundestagswahl 2021

Bewerbung um die Direktkandidatur für den Wahlkreis 8 (Segeberg - Stormarn-Mitte) und Listenplatz 6 zur Bundestagswahl 2021 

Hinweis: meine Bewerbung gibt es auch als Höhrfassung bei YouTube


http://youtu.be/Bu29h-5b1Bo


Mit mir wird’s bunt!
Seit langem macht sich unsere Partei für Vielfalt und Empowerment aller Personen stark,- auch unterrepräsentierter Personengruppen. Wir selbst kritisieren unsere Listen als zu wenig divers. Mit dieser Tatsache setzt sich auch das im vergangenen Jahr verabschiedete Vielfalt-Statut auseinander. Ich gehe damit schon heute an den Start. Vielfalt zulassen und nicht nur darüber reden ist unser aller Leitbild und mein Ziel! Gerade im Bundestag ist diese Vielfalt als Abbild der Gesellschaft wichtig, denn viele Menschen sind schon jetzt nicht ausreichend repräsentiert. Das gilt z.B. für LGBTIQ und Menschen mit Behinderung, deren Rechte schon seit Jahrzehnten nicht angemessen umgesetzt werden. Gleiches gilt auch für Nichtakademiker*innen, Künstler*innen und die Jugend. Als einziges Kind mit Abitur, aus einem Nichtakademiker*innen-Haushalt, bin ich davon überzeugt, noch einmal einen ganz anderen Zugang zu unseren Wähler*innen aufbauen zu können. Beim Klimaschutz ist es wichtig, dass wir alle Menschen mitnehmen und chancengleiche Voraussetzungen schaffen.


Für die Jugend, für das Klima, für die Zukunft.


Klimaschutz ist schon längst keine Generationsfrage mehr. Seit 2018 engagiere ich mich als „Fridays for Future“-Aktivist, habe die Bewegung in Stormarn gegründet und teilweise im Alleingang hochgezogen. Die Lösungen sind gerade uns Grünen längst bekannt. Keiner fordert so viel Klimaschutz wie wir. Jetzt kommt es auf das Tempo an. Bis 2050 will die EU klimaneutral sein - viel zu spät, wenn wir das 1,5-Grad-Ziel, auf das sich 2019 auch zahlreiche Kommunen festgelegt haben, erreichen wollen. Wir sprechen von einem Zeitfenster von gerade einmal 14 Jahren, in denen wir alles vom Kopf auf die Füße stellen müssen. Wichtigstes Instrument, ist ein sozial gerechter CO2-Preis von mindestens 180€. Wenn dieser pro Kopf zurück gezahlt wird, können wir die persönliche Verantwortung spüren, endlich alle in die Pflicht nehmen und soziale Ungleichheit auflösen. Es braucht einen schnellen Ausbau erneuerbarer Energien, eine vollumfängliche Agrarwende, die auf Klasse statt Masse setzt. Hier möchte ich auch uns Grüne antreiben. Der Ausstieg aus der Massentierhaltung muss meiner Meinung nach in der nächsten Legislatur verabschiedet werden. Wir müssen den Flächenverbrauch stoppen. Wir brauchen eine schnelle Bauwende. Auch hier sehe ich den CO2-Preis als wichtiges Instrument, um Klimaschutz bis in die Kommunen durchzusetzen. Zur Beschleunigung der Mobilitätswende kommt es mir darauf an, neben einem erhöhten Ausbau der Schienen, allen, die auf ein eigenes Auto verzichten, einen kostenlosen Zugang zum ÖPNV zu gewährleisten. Das schafft Anreize und kommt vor allem Kindern, Jugendlichen und Senioren entgegen. Ich mache mich dafür stark, dass die Grünen das Landwirtschafts- und Verkehrsministerium einnehmen. Dort haben wir in den letzten Jahren die größten Enttäuschungen erlebt! Es besteht dringender Handlungsbedarf!


Für die Queere Community, für ein Leben ohne Hass.


Traurig aber wahr. Auch 2021 müssen LGBTIQ immer noch für ihre Rechte kämpfen und das nicht nur in anderen Ländern, sondern auch in Deutschland. Das Transsexuellengesetz muss abgeschafft und durch eines ersetzt werden, das auf Selbstbestimmung setzt. Schwule müssen endlich das Recht bekommen, gleichberechtigt Blut zu spenden. Darüber hinaus sollte Deutschland LGBTIQ unbedingt auch über das Grundgesetz besser schützen. Die Gesundheitsversorgung queerer Menschen ist bei Weitem nicht ausreichend. Hass, Kriminalität im Netz und auf der Straße gegen LGBTIQ und andere Minderheiten nehmen nachweislich zu. Es braucht wirksame Aktionspläne und Schulungen von Beamten. Jetzt in der Pandemie findet auch queeres Leben kaum statt, für eine Personengruppe, die ohnehin stärker von psychischen Problemen betroffen ist, eine große Gefahr, der die Politik auf allen Ebenen begegnen sollte. Auch außenpolitisch muss sich Deutschland meiner Meinung nach klarer positionieren. Noch immer werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität gefoltert und getötet.


Für Menschen mit Behinderung, für eine inklusive Gesellschaft ohne Barrieren.


Als Mensch mit einer nicht sichtbaren Behinderung (Asperger-Autismus) und zwei im Rollstuhl sitzenden Großeltern, weiß ich aus eigener Erfahrung, wie es um Inklusion und Teilhabe in unserem Land steht. Es gibt noch viel zu verbessern! Gerade in der aktuellen Corona-Pandemie und der uns bevorstehenden Klima-Krise stehen Menschen mit Behinderung vor ganz anderen Herausforderungen. Die Gebäude, die wir heute bauen, sollten aus Gründen der Nachhaltigkeit möglichst lange stehen. Es ist zwingend erforderlich, dass diese barrierefrei gebaut werden. Barrierefreiheit ist aber nicht nur für Rollstuhlfahrer*innen von Bedeutung, sondern auch für Menschen mit Gehhilfen und Familien mit Kinderwagen. Was fürs Wohnen gilt, gilt natürlich auch beim ÖPNV. Auch soziale Barrieren und solche in der Kommunikation, die nicht zwingend, aber häufig mit einer Behinderung einhergehen, müssen wir künftig berücksichtigen. Menschen mit und ohne Behinderung sind gerade im Netz und bei Behörden immer wieder vor große bürokratische Herausforderungen gestellt, die sie nicht alleine meistern können. Diese Barrieren müssen wir abbauen und bessere Unterstützung zur Verfügung stellen. Davon abgesehen, dass wir eh über andere Sozialsysteme nachdenken müssen, möchte ich speziell der sozialen Ungerechtigkeit von Menschen mit Behinderung entgegen wirken. Es braucht Alternativen zu ausbeuterischen Strukturen wie Behindertenwerkstätten, hier sind viele nicht nur unterfordert, sie haben sogar das Recht auf dem ersten Arbeitsmarkt inkludiert zu werden. Gerade für Menschen mit einer nicht sichtbaren Behinderung fehlt die Akzeptanz in der Bevölkerung. Ich habe mich erst getraut, öffentlich mit meiner Behinderung umzugehen, seit Greta Thunberg der Welt bewiesen hat, dass Autismus wie jede andere Behinderung nicht gleich Schwäche und Inkompetenz bedeutet. Trotzdem werden Menschen mit psychischen, geistigen und seelischen Behinderungen angefeindet, auch von Rechtspopulisten im Deutschen Bundestag.


Für die Kreativen in unserer Gesellschaft, für gelebte Demokratie.


Kunst und Kultur sind wichtige Bausteine unserer Demokratie, die wir zu jedem Preis fördern und erhalten müssen. Noch immer fehlen angemessene Absicherungen für Künstler*innen, wie sich jüngst in der Pandemie gezeigt hat. Die Kunstfreiheit ist etwas, das wir wie die Presse- und Meinungsfreiheit verteidigen sollten. Unsere Medien, gerade die öffentlich rechtlichen Medien, müssen vielfältiger gestaltet werden. Dort braucht es ein Abbild der Gesellschaft zum Beispiel im Rollstuhl sitzende Moderator*innen usw.


Mit mir für Gerechtigkeit, für alle.


"Nichts über uns, ohne uns" Vertrauen in die Politik ist davon abhängig, wie stark sich die Bevölkerung durch Regierende vertreten fühlt. Eine Repräsentation aller Personengruppen im Bundestag ist ein Baustein alle Menschen mitnehmen und erreichen zu können. Aktuell fehlen 9 nicht heterosexuelleMenschen LGBTIQ, 43 Abgeordnete mit einerBehinderungund 63 Jüngere im Bundestag. (Quelle: SZ) Alle meine Themen versuche ich immer, global und übergreifend zu bearbeiten. Eine starke Klimapolitik ist unsere Lebensgrundlage. Gerade meine Generation wird noch am längsten mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen haben. Mein starker Sinn für Gerechtigkeit treibt mich in meiner politischen Arbeit an. Es ist mir ein großes Anliegen, den Menschen eine Chance zu geben, die eine verdienen aber sonst eher selten eine bekommen würden! Denn auch ich habe heute nur die Möglichkeit für meine und die Rechte vieler Menschen zu kämpfen, weil mir Einzelne Chancen gegeben haben, die mir zunächst aufgrund meiner Behinderung versperrt waren. Potenziale nutzen und Menschen vereinen, verstehe ich als Aufgabe meiner politischen Arbeit. Ich möchte Vorbild sein und all denen eine Stimme geben, die so viele Jahre nicht gehört wurden.
Deshalb bitte ich um euer Vertrauen.


Nils Bollenbach auf Listenplatz 6 für mehr Vielfalt auf der Liste und im Parlament.


http://www.nils-bollenbach.de

Pressemitteilung zu den Hass Angriffen am 18.02.2021 im Insta-Live mit Katrin Langensiepen 

Der „Fridays for Future“-Aktivist und offen schwule Politiker mit einer Behinderung, der Grüne Nils Bollenbach aus Bargteheide, hatte sich am vergangenen Donnerstag mit der ebenfalls behinderten Grünen Europa-Abgeordneten Katrin Langensiepen zu einem Gespräch auf dem sozialen Medium Instagram verabredet. Sie tauschten sich mit Interessierten über die mangelnde Vielfalt in unseren Parlamenten aus. Nach kurzer Zeit begannen einige Zuschauer die Veranstaltung mit beleidigenden Hassbotschaften bis hin zur indirekten Morddrohung zu stören. 
 
Bollenbach etwa wurde gedroht, dass man ihn als Homosexuellen in anderen Ländern hängen würde, er wurde als schwuler Hund beleidigt. Gleiches geschah, als die Europa Abgeordnete Langensiepen berichtete, dass sie zum Glück noch keine Morddrohungen erhalten habe. Daraufhin wurde in einem Kommentar gedroht, dass die Rechten eher Machen statt Reden würden.
 
Viele aus Bollenbachs persönlichen Umfeld waren schockiert. „Spätestens nach dem rechtsmotivierten Anschlag auf Walter Lübcke im Jahr 2019 ist wohl allen klar, wie weit der Hass gehen kann“, so Bollenbach. Auch die Grüne Parteifreundin Renate Künast hat mit sexistischen Hassnachrichten zu kämpfen. Die Grünen haben deshalb eine interne Anlaufstelle eingerichtet. Mit der steht Bollenbach bereits im Kontakt und er hat auch die Polizei informiert.
 
Schon in der Grundschule hatte Bollenbach mit Mobbing zu tun, das setzt sich heute im Alltag und in den Sozialen Medien fort. „Hass und Hetze haben keinen Platz in unserer Gesellschaft“, sagt der 20 Jährige und will sich für andere stark machen. „Die Rechten sind online zwar lauter, aber wir sind mehr.“ Besonders erschreckend findet er, dass die Kommentare kamen, als er mit der Europa Abgeordneten über das Thema Vielfalt sprach. „Es geht eben genau um diese fehlende Sichtbarkeit von gesellschaftlichen Minderheiten, welche immer wieder diskriminiert, bedroht und beleidigt werden.“ Genau aus diesem Grund will er sich dem progressiv entgegenstellen. Bollenbachs Kampf für Toleranz und Vielfalt hat also gerade erst begonnen. Missstände wie diese sind es auch, die ihn dazu bewegt haben, sich bei den Grünen Schleswig-Holsteins auf einen Listenplatz für die Bundestagswahl zu bewerben. 

(Pressesprecherin / Grüne Stormarn)


16.01.2021

Wir haben es satt 

Heute findet in Berlin die Wir haben es satt Demo statt. 
Wenn diese wie gewohnt stattgefunden hätte, wäre ich gerne dabei gewesen, denn in der Agrarpolitik muss sich einiges ändern, für Mensch, Tier und Umwelt. 

Ich freue mich sehr über die Aktion Fußabdruck mit der wir hoffentlich die #AgrarwendeLostreten 

Die Liste meiner Forderungen war leider zu lang für das Plakat, weshalb ich hier einige Punkte zusammengefasst habe. Einiges geht ja auch schon aus meinem Post von letzter Woche zum #Veganuary hervor. 

Wir müssen weniger Fleisch und tierische Produkte konsumieren, der Preis dafür muss Fair sein, für das Tier, die Menschen, die in entsprechenden Betrieben arbeiten und das Klima, welches sonst immer weiter angeheizt wird. 

Massentierhaltung hat keine Perspektive. Sie ist Unwürdig und fördert  Pandemien. 

Der Einsatz von Pestiziden muss stärker kontrolliert werden. Wir brauchen kleinere und regionale Erzeuger*innen. Wir müssen die Monokulturen reduzieren um unsere Biodiversität zu schützen. 

Es liegt einiges vor uns und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  mit Julia Klöckner hofft weiterhin darauf, dass sich alles selbst reguliert. Meiner Meinung nach illusorisch. Wir müssen es jetzt anpacken. Es braucht andere Mehrheitsverhältnisse im Bund und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion muss das Thema endlich ernst nehmen.

01.01.2021

Ich mache mit beim Veganuary

Gerade die jüngsten Ereignisse der Corona-Pandemie, wie den Skandal um die schlechten Arbeitsbedingungen in großen deutschen Schlachtbetrieben oder das Drama auf dänischen Nerz Farmen, haben erneut bewiesen, dass die Massentierhaltung nicht zukunftsfähig ist. Ich finde es widerlich für welchen Preis Fleisch in Deutschland verramscht wird, während viele Menschen hungern. Die Bedingungen, unter denen die Tiere aufwachsen und verenden sind für ein reiches Land wie Deutschland erbärmlich. Tierische Produkte haben einen fairen Preis verdient!

Davon abgesehen, wie unmenschlich viele Abläufe in diesem System erscheinen, ist die Ernährung der Weltbevölkerung mit tierischen Produkten nicht zukunftsfähig - sie zerstört das Klima und unseren Planeten. 

Ich selbst habe mich jahrelang sehr schwer getan, meine Ernährung dahingehend anzupassen, denn wie viele Menschen mit Autismus habe auch ich ganz spezielle Gewohnheiten, was das Essen angeht. Ich esse z.B. überhaupt kein Gemüse. Trotzdem habe ich mich im Zuge des Veganuary an eine rein pflanzliche Ernährung gewagt und diese trotz der erschwerten Grundvoraussetzung gut umgesetzt. Mir fehlt es an nichts, im Gegenteil, über die Ersatzprodukte aus Soja oder Erbsen, nehme ich nun sogar Nährstoffe auf, die mir bislang gefehlt haben.

Es ist mir aber trotzdem noch einmal wichtig zu betonen, dass ich von niemandem verlange, sofort alle Gewohnheiten über Bord zu schmeißen und zu 100 Prozent auf eine pflanzliche Ernährung umzustellen. Ich weiß selbst wie schwer das ist, nur inzwischen weiß ich auch, wie leicht die Realität sein kann und bislang hat mir eigentlich immer nur der Mut gefehlt, es einfach mal zu probieren. Ich weiß selbst auch noch nicht, ob ich nach dem Januar dauerhaft dabei bleibe, aber am Ende zählt jeder Tag und das vor allem auch für die eigene Gesundheit. 

Wichtig ist mir und hier bin ich konsequent, dass wenn wir tierische Produkte konsumieren, dass diese unter fairen Bedingungen erzeugt wurden und zwar für Mensch und Tier. Deshalb braucht es meiner Meinung nach ein schnelles Ende der Massentierhaltung! An dieser Stelle finde ich sind wir als Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion viel zu langsam. Es braucht mehr Transparenz über die Klimabilanz, um Verbraucher*innen die Chance zu bieten, Produkte besser zu vergleichen und vor allem müssen die Bedingungen, unter denen das Produkt erzeugt wurden, viel klarer abgebildet werden. 

30.09.2020

Kreismitgliederversammlung der Grünen Stormarn

Auf der heutigen Kreismitgliederversammlung der Grünen Stormarn konnte ich die Stimmen für das Votum unseres Kreisverbandes, für meine Kandidatur auf der Landesliste der Grünen Schleswig-Holstein zur Bundestagswahl 2021, gewinnen. Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Außerdem wurde ich zum Delegierten für den Landesparteitag gewählt. Mein Dank gilt natürlich auch hierfür.   

25.09.2020

Fridays for Future in Bargteheide

Mit 100 Demonstrant*innen haben wir heute in Bargteheide erneut auf den globalen Klimawandel aufmerksam gemacht und für mehr Klimaschutz in unserer Stadt, in unserem Land und auf unserem Planeten geworben. 
Die Klima-Katastrophe ist unaufhaltsam, wenn wir nicht endlich handeln... 
Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, zu was wir in der Lage sind, wenn wir ein Problem ernst nehmen! Die Politik muss nun auch endlich den Klimawandel ernst nehmen und Entscheidungen treffen, die unsere Lebensgrundlagen langfristig sichern.

18.09.2020

Parking Day in Bargteheide

Auch in diesem Jahr haben wir uns zusammen mit dem ADFC-Bargteheide und vielen Sympathisanten dem internationalen Parking Day angeschlossen.